Sep 28 2016

Schwitzen, aber richtig

Wie viel Schweiß ist normal? Brauche ich ein aluminiumfreies Deo und wie wirkt sich die Achselrasur aus? Eine Dermatologin erklärt, wie Sie stressfrei transpirieren.

 

Dr. Lea Geimer ist Fachärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU und betreut viele Patienten, die sehr stark schwitzen.

SZ.de: Sichtbar zu schwitzen, vielleicht sogar zu riechen, ist unangenehm. Was raten Sie in dem Fall?

Lea Geimer: Frischer Schweiß ist geruchlos, der Geruch entsteht erst, wenn der Schweiß in Kontakt mit bestimmten Bakterien auf der Haut kommt. Daher hilft es, die Bakterienbesiedlung zu reduzieren, indem man die Hautpartien mit antibakteriellen Lotionen wäscht und das Achselhaar rasiert. Zusätzlich empfehlen wir das Tragen weiter Baumwollkleidung. Auch handelsübliche Deos helfen.

In den Drogerien sieht man mittlerweile viele aluminiumfreie Deos. Eine überfällige Entwicklung?

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass das Aluminiumchlorid in Deos Erkrankungen wie Alzheimer oder Brustkrebs auslösen können. Es gibt bisher aber keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür. Das Bundesinstitut für Risikoforschung kommt zu dem Schluss, dass es ein Zusammenhang zwischen Aluminium und den Erkrankungen nicht belegt ist.

Also sehen Sie keinen Grund, auf Aluminium in Deodorants zu verzichten?

Man muss die Situation beobachten. Aber im Moment rate ich nicht pauschal von diesen Produkten ab. Man muss bedenken, dass das Aluminiumchlorid in den Deos gut wirksam ist, vor allem beim Schwitzen im Achselbereich. Es blockiert die Gänge der Schweißdrüsen und hemmt damit den Schweißfluss.

Wie viel Schwitzen ist normal?

Schwitzen ist ein lebensnotwendiger Prozess, der der Wärmeregulierung dient. Alles was deutlich über diese Erfordernisse hinausgeht, bezeichnen wir als Hyperhidrose, also krankhaftes Schwitzen. Sie kann auf Basis einer Grunderkrankung, beispielsweise einer Schilddrüsen-Überfunktion, entstehen. Sie kann aber auch als eigenständiges Symptom vorkommen. In dem Fall tritt sie meist familiär gehäuft auf und beginnt schon vor dem 25. Lebensjahr.

Die Sprache der Haut

Unsere Haut zeigt Krankheiten, Gewohnheiten und Emotionen an. Doch längst nicht immer ist dem Träger die Botschaft klar: Was bedeutet es, wenn die Haut ganz plötzlich knallrot wird oder orange schimmert? Und was verrät Schwitzen? Über die Körpersignale der Haut. Von Berit Uhlmann mehr … Ratgeber Haut

Wo genau verläuft die Grenze zwischen normalem und krankhaftem Schwitzen?

Es gibt keinerlei Grenz- oder Messwerte, mit der eine Hyperhidrose festgestellt werden kann, also auch keine bestimmte Schweißmenge, die als krankhaft gilt. Anzeichen der Hyperhidrose sind unter anderem, dass das starke Schwitzen unabhängig von der äußeren Temperatur und unwillkürlich auftritt. Meist passiert es häufiger als einmal die Woche und immer an der gleichen Körperstelle.

Das hört sich nach hohem Leidensdruck an …

Ja, die Patienten können sehr leiden. Das Schwitzen tritt ja oft anfallsartig und unvorhersehbar auf. Die Betroffenen fühlen sich sozial eingeschränkt und meiden mitunter den näheren Kontakt zu anderen Menschen.

Wie helfen Sie den Betroffenen?

Wenn eine Grunderkrankung vorliegt, muss diese behandelt werden. Ansonsten können zunächst Roller oder Cremes mit Aluminiumchlorid verwendet werden. Bei stark schwitzenden Händen und Füßen kann die sogenannte Leitungswasser-Iontophorese angewandt werden. Hände oder Füße werden in Wasser getaucht, durch die ein Gleichstrom fließt. Dies führt dazu, dass die Schweißdrüsen weniger erregbar sind. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für ein Heimgerät.

Was ist mit Botox?

Botulinumtoxin A kann unter die Haut von Achseln, Hand- und Fußinnenflächen gespritzt werden. Es blockiert Nervenimpulse, die die Schweißdrüsen aktivieren. Die Wirkung hält etwa sechs Monate an, danach muss die Behandlung meist wiederholt werden. Allerdings zahlen die gesetzlichen Kassen sie nicht.

Gibt es Bedenken gegen das Mittel?

Die Behandlung wirkt sehr zuverlässig und ist in der Regel sehr sicher.

Und wenn das alles nicht hilft?

Es existieren noch operative Verfahren, zum Beispiel das chirurgische Abtragen oder Absaugen der Schweißdrüsen. Ob der Eingriff wirklich nötig ist, muss individuell entschieden werden.

 

Gesehen auf:

www.sueddeutsche.de

Sep 04 2016

5 Frauentypen, die es schwer haben, einen Mann zu finden

Jeder hat diese eine Freundin, die gefühlt Dauer-Single ist. Manchmal hat man eine leise Ahnung, woran es liegen könnte. Oft kann man es aber überhaupt nicht verstehen. Klar, Geschmäcker sind verschieden und für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen. Diese Frauentypen tun sich aber meist schwerer, den Traumprinzen zu finden, als die anderen.

1. Die Dominante

Sicher, es gibt Männer, die stehen total auf Frauen, die den Ton angeben. Die meisten  fühlen sich aber nicht mehr männlich genug, wenn sie mit einer dominanten Frau zusammen sind. Gleichberechtigung? Na, klar! Aber unterbuttern lassen wollen sie sich nicht. Die perfekte Mischung: eine selbstbewusste und selbstständige Frau, die sich aber regelmäßig von ihm in den Arm nehmen lässt.

2. Die „Ich kann alles“-Frau

Regal anbringen, den Computer flott machen, die schweren Tüten rauf schleppen. Eine Frau, die alles kann und am liebsten auch selbst in die Hand nimmt, kann Männer leicht verschrecken. Denn sie fühlen sich gerne gebraucht und möchten den Beschützer spielen. Die „Ich kann alles“-Frau sollte vielleicht deshalb öfter mal einen Gang zurückschalten und sich vom Mann ein wenig betüddeln lassen. Ganz ehrlich: Tut doch auch mal gut!

3. Die Unsichere

Ich kann nichts, ich bin nicht hübsch und überhaupt ist doch alles doof. Wer so denkt, wirkt nicht gerade magnetisch anziehend auf Männer. Sie lieben Frauen mit einer positiven Ausstrahlung, die auch mal die Initiative ergreifen können. Und wenn die Freundin im Reinen mit sich selbst ist, agiert sie auch viel selbstbewusster im Bett. Der erste Schritt aus der Unsicherheits-Falle ist zu lernen, sich selbst zu lieben.

4. Die Zicke

Ja, mit diesem Typ Mensch mag sich wohl niemand gern umgeben. Diskussionen? Super! Aber ewiges Genörgel und Streitlust überfordern Männer nunmal. Die Zicke sollte sich öfter fragen: Würde ich selbst gerne mit mir zusammen sein? Und sie sollte an ihrer Wertschätzung für anderen Menschen arbeiten. Keiner möchte ihr etwas Böses!

5. Die Perfektionistin

Er muss gut aussehen (Sixpack, klar), viel verdienen, unheimlich klug und gebildet sein … Ja und natürlich dieselbe Musik hören. Und Hunde mögen. Und um Gottes Willen, er darf keine Cordhosen tragen oder unsportlich sein. Ähm…ja…so jemanden kann man finden. Ist es aber nicht viel wichtiger, dass man sich gut versteht? Klar sollte man Ansprüche an einen Mann haben. Aber sich mit nichts Geringerem als den Hollywood-Traumprinzen zufrieden zu geben, steht dem Glück einfach im Wege. Immer schön realistisch bleiben!

Entdeckt auf:

http://www.brigitte.de/liebe/singles/

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