Category: Gesundes Leben

Feb 09 2017

BKK GesundheitsFinder mit insgesamt 2,55 Millionen Aufrufen seit 2013

Berlin (ots) – 2,55 Millionen Nutzer haben seit 2013 die BKK GesundheitsFinder zur Suche nach einem Arzt, einer Klinik, einer Pflegeeinrichtung und seit neuestem nach einer passenden BKK, genutzt. Laut der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF aus dem Jahr 2016 greift mittlerweile jeder zweite Onliner auch unterwegs über mobile Endgeräte auf Netzinhalte zu. Die Anzahl der Suchenden, die sich im Internet über Gesundheitsthemen informieren und Onlineauskunftssysteme als Entscheidungshilfen nutzen, steigt stetig. Dies bestätigen die Klick-Zahlen der BKK GesundheitsFinder.

„Die modernen Informationstechnologien sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Als BKK Dachverband fördern wir mit unserer „BKK Finder Familie“ die digitalen Möglichkeiten einer durch Computer, Tablet oder Smartphone unterstützten Auswahlhilfe zum Finden eines geeigneten Leistungserbringers. Hierbei geht es nicht nur um die regionale Erreichbarkeit, sondern auch um Spezialisierung und die Berücksichtigung der qualitativen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Einrichtung“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

Seit 2013 haben sich die BKK GesundheitsFinder etabliert. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei etwa fünf Minuten. Zur Onlinefamilie der BKK GesundheitsFinder gehören der BKK ArztFinder, der BKK KlinikFinder, der BKK PflegeFinder und der BKK Finder. Alleine im Jahr 2016 nutzten über 670.000 Besucher die BKK GesundheitsFinder.

Der am stärksten frequentierte Finder ist der BKK PflegeFinder mit rund 340.000 suchenden Nutzern im vergangenen Jahr. Mit dem neuen BKK Finder können Sie online aus 78 Betriebskrankenkassen Ihren persönlichen Favoriten wählen. Ein Suchassistent fragt analog der anderen GesundheitsFinder Ihre Suchbedürfnisse ab und ermittelt für Sie die passende BKK in nur drei Schritten.

Der BKK KlinikFinder wurde neben der Veröffentlichung der aktuellen Qualitätsberichte der Krankenhäuser vollständig überarbeitet, so dass dieser noch nutzerfreundlicher auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet anwendbar ist. Zudem wurde die Suchfunktion umfassend überarbeitet, um den Nutzern eine größtmögliche Auswahl- und Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Der BKK Dachverband ist die politische Interessenvertretung von 78 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit rund zehn Millionen Versicherten.

Pressekontakt:

BKK Dachverband e.V.
Andrea Röder
Stellvertretende Pressesprecherin
TEL (030) 2700406-302
FAX (030) 2700406-222
E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de

Zur Internetseite:

www.bkk-dachverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/bkk-gesundheitsfinder-mit-insgesamt-255-millionen-aufrufen-seit-2013/

Sep 28 2016

Schwitzen, aber richtig

Wie viel Schweiß ist normal? Brauche ich ein aluminiumfreies Deo und wie wirkt sich die Achselrasur aus? Eine Dermatologin erklärt, wie Sie stressfrei transpirieren.

 

Dr. Lea Geimer ist Fachärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU und betreut viele Patienten, die sehr stark schwitzen.

SZ.de: Sichtbar zu schwitzen, vielleicht sogar zu riechen, ist unangenehm. Was raten Sie in dem Fall?

Lea Geimer: Frischer Schweiß ist geruchlos, der Geruch entsteht erst, wenn der Schweiß in Kontakt mit bestimmten Bakterien auf der Haut kommt. Daher hilft es, die Bakterienbesiedlung zu reduzieren, indem man die Hautpartien mit antibakteriellen Lotionen wäscht und das Achselhaar rasiert. Zusätzlich empfehlen wir das Tragen weiter Baumwollkleidung. Auch handelsübliche Deos helfen.

In den Drogerien sieht man mittlerweile viele aluminiumfreie Deos. Eine überfällige Entwicklung?

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass das Aluminiumchlorid in Deos Erkrankungen wie Alzheimer oder Brustkrebs auslösen können. Es gibt bisher aber keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür. Das Bundesinstitut für Risikoforschung kommt zu dem Schluss, dass es ein Zusammenhang zwischen Aluminium und den Erkrankungen nicht belegt ist.

Also sehen Sie keinen Grund, auf Aluminium in Deodorants zu verzichten?

Man muss die Situation beobachten. Aber im Moment rate ich nicht pauschal von diesen Produkten ab. Man muss bedenken, dass das Aluminiumchlorid in den Deos gut wirksam ist, vor allem beim Schwitzen im Achselbereich. Es blockiert die Gänge der Schweißdrüsen und hemmt damit den Schweißfluss.

Wie viel Schwitzen ist normal?

Schwitzen ist ein lebensnotwendiger Prozess, der der Wärmeregulierung dient. Alles was deutlich über diese Erfordernisse hinausgeht, bezeichnen wir als Hyperhidrose, also krankhaftes Schwitzen. Sie kann auf Basis einer Grunderkrankung, beispielsweise einer Schilddrüsen-Überfunktion, entstehen. Sie kann aber auch als eigenständiges Symptom vorkommen. In dem Fall tritt sie meist familiär gehäuft auf und beginnt schon vor dem 25. Lebensjahr.

Die Sprache der Haut

Unsere Haut zeigt Krankheiten, Gewohnheiten und Emotionen an. Doch längst nicht immer ist dem Träger die Botschaft klar: Was bedeutet es, wenn die Haut ganz plötzlich knallrot wird oder orange schimmert? Und was verrät Schwitzen? Über die Körpersignale der Haut. Von Berit Uhlmann mehr … Ratgeber Haut

Wo genau verläuft die Grenze zwischen normalem und krankhaftem Schwitzen?

Es gibt keinerlei Grenz- oder Messwerte, mit der eine Hyperhidrose festgestellt werden kann, also auch keine bestimmte Schweißmenge, die als krankhaft gilt. Anzeichen der Hyperhidrose sind unter anderem, dass das starke Schwitzen unabhängig von der äußeren Temperatur und unwillkürlich auftritt. Meist passiert es häufiger als einmal die Woche und immer an der gleichen Körperstelle.

Das hört sich nach hohem Leidensdruck an …

Ja, die Patienten können sehr leiden. Das Schwitzen tritt ja oft anfallsartig und unvorhersehbar auf. Die Betroffenen fühlen sich sozial eingeschränkt und meiden mitunter den näheren Kontakt zu anderen Menschen.

Wie helfen Sie den Betroffenen?

Wenn eine Grunderkrankung vorliegt, muss diese behandelt werden. Ansonsten können zunächst Roller oder Cremes mit Aluminiumchlorid verwendet werden. Bei stark schwitzenden Händen und Füßen kann die sogenannte Leitungswasser-Iontophorese angewandt werden. Hände oder Füße werden in Wasser getaucht, durch die ein Gleichstrom fließt. Dies führt dazu, dass die Schweißdrüsen weniger erregbar sind. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für ein Heimgerät.

Was ist mit Botox?

Botulinumtoxin A kann unter die Haut von Achseln, Hand- und Fußinnenflächen gespritzt werden. Es blockiert Nervenimpulse, die die Schweißdrüsen aktivieren. Die Wirkung hält etwa sechs Monate an, danach muss die Behandlung meist wiederholt werden. Allerdings zahlen die gesetzlichen Kassen sie nicht.

Gibt es Bedenken gegen das Mittel?

Die Behandlung wirkt sehr zuverlässig und ist in der Regel sehr sicher.

Und wenn das alles nicht hilft?

Es existieren noch operative Verfahren, zum Beispiel das chirurgische Abtragen oder Absaugen der Schweißdrüsen. Ob der Eingriff wirklich nötig ist, muss individuell entschieden werden.

 

Gesehen auf:

www.sueddeutsche.de

Mai 17 2016

Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente

Schlafstörungen: Erst Verhaltenstherapie, dann Medikamente Die kognitive Verhaltenstherapie empfehlen US-amerikanische Ärzte als First-Line-Behandlung für erwachsene Patienten mit chronischen Schlafstörungen. Erst wenn die nicht-medikamentöse Therapie keinen Erfolg bringt, könnten Arzneimittel in Absprache mit dem Betroffenen und nach Aufklärung über Kosten, Nutzen und Risiken der Präparate ergänzend für kurze Zeit zum Einsatz kommen. Das halten die Experten des American College of Physicians (ACP) erstmals in einer Leitlinie fest, die jetzt im Fachjournal «Annals of Internal Medicine» erschien.
 
Aus Sicht von ACP-Präsident Dr. Wayne Riley haben die Wirkstoffe, die bei Schlafstörungen angewendet werden, schlichtweg zu viele Nebenwirkungen. «Obwohl es bislang keinen direkten Vergleich gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die kognitive Verhaltenstherapie weniger schädlich ist als die medikamentöse Behandlung», sagte er. In der neuen Leitlinie erhält sie daher klar den Vorzug vor der Pharmakotherapie.
 
Das Konzept umfasst eine Vielzahl verschiedener Methoden wie etwa Schlafrestriktion, Aufklärung zur richtigen Schlafhygiene und die Stimulus-Kontroll-Technik. Die Patienten könnten sich in Einzel- und Gruppentherapien, telefon- und webbasierten Modulen oder mittels Selbsthilfebüchern schulen lassen, so die ACP-Spezialisten. «Medikamente sollten im Idealfall nicht länger als vier bis fünf Wochen angewendet werden. Anschließend sollte der Patient in der Lage sein, die Schlaflosigkeit mit den erlernten Fähigkeiten langfristig in den Griff zu bekommen», sagte Riley. Andernfalls müsse der Arzt andere, behandelbare Erkrankungen als Ursache für die Insomnie in Betracht ziehen. Das könnten etwa Depressionen, eine vergrößerte Prostata, der Missbrauch von Arznei- und Suchtmitteln, Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrom sein. 

Original-Quelle:

www.pharmazeutische-zeitung.de

Feb 02 2016

Diabetes – Zuckerkranke müssen bei mehr Sport ihre Therapie anpassen

Mehr Sport – ein guter Vorsatz, den wohl auch der eine oder andere Diabetiker gefasst hat. Betroffene müssen bei mehr Bewegung allerdings ihre Therapie anpassen. Diese Frage stellt sich übrigens auch für andere Situationen – zum Beispiel bei einem Klinik-Aufenthalt.

Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Blutzucker messen: Vor, während und nach dem Training

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen.

Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

 

Link zur Homepage:

www.focus.de/

Jan 17 2016

Beauty in der Schwangerschaft

Nov 30 2015

Die Wahrheit über Vitamine (1) – Mythos Vitamin C – Warum Tabletten nicht vor Erkältungen schützen

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland schwört auf den Vitamin-Kick aus der Packung. Das Angebot ist riesig – und die Versprechungen auch. Die Brausetabletten und Pillen suggerieren Vitalität, Gesundheit und starke Abwehrkraft. Die Präparate sind beliebt wie nie, der Markt boomt – Nahrungsergänzungsmittel sind ein Riesengeschäft. „Allein im Jahr 2010 belief sich der Umsatz auf über 900 Millionen Euro“, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Entzauberung eines Mythos

Vitamine sind ohne Zweifel wichtig. Der Mensch muss sie durch seine Ernährung aufnehmen, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Viele Menschen wollen sich dabei nicht auf natürliche Vitaminlieferanten wie Äpfeln, Brokkoli oder Fleischverlassen, auch weil sie glauben, mit Nährstoffen unterversorgt zu sein. Selbst wer sich ausgewogen ernährt, greift deshalb zur Brausetablette, nach dem Motto „kann ja nicht schaden“.

Die Vitamingläubigkeit könnte ihren Ursprung darin haben, dass ein schwerer Vitaminmangel durchaus gesundheitliche Risiken birgt. Jahrhundertelang litten Seeleute an Skorbut, weil sie sich auf ihren langen Schiffsreisen einseitig ernährten und kein Vitamin C zu sich nahmen. Sie erkrankten an Durchfall, Fieber und Zahnausfall. Viele starben aufgrund des Vitamindefizits. Erst als die Seeleute Zitrusfrüchte und Sauerkraut mit an Bord nahmen, verlor die Krankheit ihren Schrecken.

Daraus folgerten Forscher, dass Vitamine per se gesund sein müssten – je mehr desto besser. Der Denkfehler dabei: Dass ein eklatanter Mangel an Nährstoffen das Immunsystem schwächt und zu Erkrankungen führt, lässt nicht den Umkehrschluss zu, dass künstlich zugeführte Vitamine gesunden Menschen nutzen.

Nichts als leere Versprechungen

Dazu kommt, dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln seit Jahrzehnten durch ihre massive Werbungden Eindruck erwecken, die Deutschen litten unter Vitaminmangel. Die Werbeversprechen suggerieren, dass jeder durch den Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen etwas für seine Gesundheit tun könnte.

Vor allem gegen Husten, Schnupfen und Halsweh versuchen sich daher viele Menschen im Winter immer noch mit der vermeintlichen Wunderwaffe, den Nahrungsergänzungsmitteln, zu wappnen. Die Regale in den Apotheken bieten eine große Auswahl an verschiedensten Produkten. Das ist erstaunlich, denn bislang gibt es keine einzige Studie, die den Nutzen künstlicher Vitamine im Erkältungsfall eindeutig belegen kann.

Erstmals erschienen auf:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/vorbeugung/tid-13386/die-wahrheit-ueber-vitamine-1-mythos-vitamin-c-warum-tabletten-nicht-vor-erkaeltungen-schuetzen_aid_370466.html

Nov 30 2015

Ihre Lösung für Zahnersatz: Zahnimplantate

Zahnprobleme? Immer wieder Zahnarzt und dieselbe schmerzhafte Erfahrung mit ihnen? Genug von Zahnspangen und billigen Reparaturen und Eingriffen? All das kann für Sie Vergangenheit sein – und zwar schon jetzt. Hier finden Sie alle wichtigen Infos zum Thema Zahnimplantate – die Vorteile dieser „künstlicher Zahnwurzeln“ und vieles mehr.

Was sind Zahnimplantate?

Mit dem Wort Zahnimplantat bezeichnet man, wie schon erwähnt, eine künstliche Art von Zahnwurzeln, die tief in das Zahnfleisch eingepflanzt (eingeschraubt) wird, und mit der Zeit, mit Ihrem Gewebe zusammenschmelzt, und so einen festen und sicheren, ganz und gar identischen Ersatz für Ihre Zahnwurzeln ergibt.

Wie genau funktioniert es und was für Arten von Zahnimplantaten gibt es?

Diese Methode Ihre Zahnwurzeln zu ersetzen besteht schon seit den 1980er Jahren, und wird mit der Zeit immer beliebter und auch immer gründlicher nachgeforscht und verbessert. Heutzutage ist dies schon ein normaler Eingriff den die Patienten als sehr erfolgreich und günstig für solche Ergebnisse bezeichnen. Was für das Thema Zahnimplantate wichtig ist, ist die Tatsache das diese aus Titanium gemacht werden, und so nahezu unzerstörbar sind. Was wenn sie jedoch allergisch auf Metall reagieren? Gibt es für solche Leute / Patienten Möglichkeiten Zahnimplantate einzusetzen? Die Antwort ist kurz und klar: Ja. Da die Forscher und Zahnärzte mit diesen Problemen schon zu tun hatten, haben diese auch einen genialen Ausweg erstellt: Zahnimplantate aus Keramik. Die Prozedur bleibt dieselbe, nur das Material der Zahnimplantate ist anders, damit man Probleme mit allergischen Reaktionen bei solchen Patienten vermeidet.

Die Technik des Einsetzens der Zahnimplantate hängt von der Form der Implantate ab, jedoch ist das Endergebnis gleich: das schraubenförmige Titan oder Keramik Implantat setzt sich in das Knochengewebe ein, und schmelzt nach 3 bis 6 Monaten mit dem Knochengewebe zusammen.

Neben den Titanimplantaten und Keramikimplantaten gibt es noch viel mehr Arten von Zahnimplantaten wie z.B. Hohlzylinderimplantate, Schmalkieferimplantate, Diskimplantate, Blattimplantate und viele mehr – die Techniken für das Einsetzen dieser verschiedenen Arten von Zahnimplantaten sind anders, jedoch ist das Ergebnis am Ende gleich – ein zufriedener Kunde mit einer neuen Zahnwurzel.

Haben Zahnimplantate Nachteile?

Nachteile für so einen Eingriff gibt es kaum – nur allergische Reaktionen können eine Gesundheitsgefahr darstellen, für welche es schon Lösungen gibt. Andere Schwierigkeiten können jedoch auch auftauchen – Operationsfehler von schlechten Chirurgen oder geringe Mundhygiene des Patienten können zu Entzündungen des Knochengewebes führen, was wiederum zum Ausfall der Implantate führen kann. Bei guter Nachsorge und guten Chirurgen bei denen die Implantate nicht wackeln oder sich bewegen werden, können Sie sicher sein dass Sie eine gute Wahl getroffen haben wenn es darum geht, Ihre Zahnwurzeln zu ersetzen.

Weitere Informationen zur Zahnimplantate in Ungarn finden Sie hier: zahnarzt-in-ungarn.ch

Okt 24 2015

Studie – Ungesunde Ernährung kostet den Staat fast 17 Milliarden Euro im Jahr

Die ungesunde Ernährung der Deutschen kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 16,8 Milliarden Euro. Die höchsten Kosten entstehen durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Karies, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht sowie diverse Krebserkrankungen.

Die Folgen von zu viel Zucker, Salz und Fetten auf dem Speiseplan des Durchschnitts-Deutschen verursachen schwere Krankheiten und hohe Kosten für das Gesundheitssystem, das zeigt nun eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Biotechnologieunternehmens Brain AG.

Dabei gehe es nicht nur um die direkten Kosten der Fehlernährung. Ein deutliches Einsparpotential liege auch in den Folgeerkrankungen und Folgekosten von Übergewicht und Diabetes, erklärte Studienautor Toni Meier von der Uni Halle. „Diese reichen von der gewichtsbedingten Arthrose bis zu Schlafstörungen, Alzheimer und chronischem Nierenversagen.“

Wenn es gelänge, etwa ein Drittel der Zucker-, der Fett- oder der Salzmenge in den Nahrungsmittelrezepturen durch neue Naturstoffe zu ersetzen, könnte das Gesundheitssystem allein in Deutschland jährlich um einen Betrag von fünf bis sechs Milliarden Euro entlastet werden, erklärte Co-Autor Martin Langer von der Brain AG. Indirekte Kosten, bedingt durch Arbeitsausfall, Kurbehandlungen und Invalidität, seien in der Studie nicht berücksichtigt worden.

Für ihre Arbeit hatten die Forscher die repräsentativen Krankheitskosten und Verzehrsdaten für Deutschland analysiert und errechnet, wie hoch die anteiligen Kosten eines unausgewogenen Verzehrs von Zucker, Salz und gesättigten Fetten sind. Bei diesen drei Stoffgruppen liegt der Verzehr in Deutschland oft deutlich über den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Untersucht wurden in diesem Zusammenhang 22 verschiedene Krankheitsbilder.

Die Studie entstand im Rahmen der sogenannten Allianz NatLife 2020, einem Zusammenschluss von Unternehmen und Universitäten, die gemeinsam biologisch aktive Naturstoffe für Nahrungsmittel-Unternehmen erforschen und entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „PLOS One“ veröffentlicht.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/

Okt 23 2015

Gültig für das ganze Leben – Zehn Gründe, warum Yoga jedem Menschen gut tut

Ob seelischer Stress, körperliche Verspannung oder Fitness: Yoga scheint die Lösung vieler Probleme zu sein. FOCUS-Online-Experte Timo Wahl erklärt, auf welche Weise die Übungen wirken und wie jeder aus der indischen Lehre sowohl physisch als auch psychisch schöpfen kann.

Ihre Schultern sind verspannt? Sie haben keine Lust auf Power-Sport? Im Kopf schwirren die Gedanken umher? Versuchen Sie es mal mit Yoga. Timo Wahl verrät noch zehn Gründe, warum Ihnen die Übungen gut tun:

1. Loslassen lernen

Den Deutschen eilt der Ruf voraus, ein Volk der Denker zu sein. Nachteil der weit verbreiteten Kopflastigkeit ist, dass man zu wenig in Kontakt mit seinem Körper kommt. Yoga bietet die Möglichkeit, sich genau dieser vernachlässigten Seite zu widmen. Anzunehmen, dass nicht nur die Ratio zählt, ist ein erster Schritt zu einem besseren Umgang mit sich selbst und erleichtert das Loslassen.

2. Gemeinschaftsgefühl und Fehlerkorrektur

Yoga-Einsteigerlernen die wichtigsten Techniken und Übungen fast immer in Kursen kennen. Und auch Fortgeschrittene perfektionieren ihre Praxis gerne in Gruppen. Positiver Nebeneffekt ist, dass man sich in einer Community von Gleichgesinnten gut aufgehoben und getragen fühlt.

Überdies kann ein guter Lehrer Fehler oder Gewohnheiten korrigieren, sodass jeder immer wieder bewusst seine eingefahrenen Pfade verlässt.

3. Training unabhängig von Zeit und Ort

Zu Hause, im Park, auf Reisen – wer die Yoga-Basics beherrscht, kann sie überall und eigenständig ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen. Und das zu jeder Tageszeit: Am Morgen hilft Yoga mit bestimmten Übungen, gut vorbereitet, und vitaler in den Tag zu gehen. Abends erleichtert es mit anderen das Runterkommen sowie Abschalten und sorgt erwiesenermaßen für eine bessere Schlafqualität.

4. Krisen früh erkennen

Schule, Studium, Beruf – die meisten Menschen investieren ebenso viel Zeit wie Energie in Ausbildung und Karriere. Wer verstärkt im Außen agiert, hinterfragt seinen Weg oft erst mit Mitte, Ende 30 – für viele eine Zeit der Krise. Denn nicht immer passen Anspruch und Ist-Zustand zusammen. Da Yoga die Achtsamkeit, also genaues Hinschauen schult, macht man sich persönliche Entwicklungen bewusster und kann frühzeitig reagieren, wenn sie in die falsche Richtung laufen.

5. Mobilität, Stärkung des Immunsystems und Regeneration

Yoga ist gesundheitsfördernd. Denn es macht mobiler, stärkt das Immunsystem, kann bei der Regeneration und Heilung vieler Krankheiten unterstützen. Indem man sich gezielt auf seinen Körper einlässt, können positive Prozesse in Gang gesetzt werden. Darüber hinaus tut Yoga auch der Seele gut, weil man etwas Sinnvolles für sich tut und lernt, gut beziehungsweise besser auf sich zu achten.

6. Bewusstsein – auch über die Ernährung

Die positiven Effekte von Yoga sind nicht auf die Matte beschränkt, sondern bringen oft eine Ausweitung auf andere Bereiche mit sich. Wer regelmäßig praktiziert, macht sich aufgrund der gesteigerten Achtsamkeit mehr Gedanken über seine Lebensweise – angefangen von der Notwendigkeit des regelmäßigen Innehaltens bis hin zur Ernährung, die oft in Richtung vegetarisch oder sogar   vegan geht.

7. Yoga ist ideal für Alt und Jung

Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior – Yoga ist für jeden Menschen und Lebensabschnitt geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich den richtigen Kurs auf einem geeigneten Niveau aussucht. Nichts ist kontraproduktiver als das Gefühl der Überforderung. Grundsätzlich sollte man sich aber vom Vergleichen mit anderen frei machen. Wichtig ist es stattdessen, sich und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

8. Schnupperkurse nutzen

Immer mehr Hotels bieten Yoga-Kurse an. Sie sind eine gute Gelegenheit, um in entspannter Urlaubs-Atmosphäre in dieses Thema hinein zu schnuppern. Zu große Erwartungen sollten Sie – abgesehen von längeren Workshops – jedoch nicht haben. Ebenso unterschiedlich wie die Teilnehmer sind Vorkenntnisse und Fertigkeiten, so dass jeder mitkommen können muss und das Level entsprechend wenig weit fortgeschritten sein kann.

9. Yoga in den Alltag integrieren

Die Matte als Oase: Diese Vorstellung mag viele Menschen beflügeln. Dennoch sollten Sie Yoga nicht als Kontrastprogramm fern vom Alltag verstehen, sondern Yoga möglichst in ihn integrieren. Auf der Matte als Mikrokosmos lässt sich vieles lernen und erfahren, das Sie auf Ihr gesamtes Leben übertragen können.

10. Selbsterkenntnis erlernen

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage nach einer Aufgabe, nach Wachstum, Entwicklung und Sinnhaftigkeit in einem altruistischen Sinn. Dafür ist Yoga sicherlich die ideale Basis um sich selbst zu erkennen und somit dieser Frage ein fundiertes Fundament zu geben.

 

 

Original-Artikel:

 

www.focus.de/gesundheit/

Timo Wahl ist studierter Sportwissenschaftler. Seit 1998 hat er zahlreiche Workshops und Weiterbildungen bei international bekannten Lehrern in den Bereichen Hatha-, Vinyasa- und Asthanga-Vinysa-Yoga absolviert. 2003 war er Mitbegründer des Balance Yoga-Studios in Frankfurt und begann dort 2004, auch auszubilden.

Derzeit bietet der zertifizierte Yogalehrer Teacher Trainings, Kurse und drei bis vier Retreats pro Jahr an. Timo Wahl begleitet achtsam und mit Freude seine Schüler auf Ihrem persönlichen Weg. Wichtige Elemente seines persönlichen „Systems“ ist zum einen der körperliche Aspekt mit einer Kombination aus fließenden Bewegungsabläufen und kraftvollen Haltepositionen, zum anderen die spirituelle Seite mit starken buddhistischen Bezügen rund um das Schlüsselwort Achtsamkeit. Ein weiteres Steckenpferd von ihm ist die Körpermeditation. www.earthyoga.de

 

 

Mai 20 2015

Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. „Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann“, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. „Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen“, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von „Weißkittel-Hypertonie“. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: „Hypertonie tötet leise.“

 

zum Artikel:

www.presseportal.de/

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