Category: Beauty & Pflege

Jan 17 2016

Beauty in der Schwangerschaft

Jul 03 2014

Schönheitschirurgie: „Wir sollten die Mimik lahmlegen“

Als mein Sohn drei Jahre alt war, malte er stets zwei waagerechte Striche in seine Kopfmännchen. Eine Bekannte guckte sich damals seine Frühwerke an und sagte: „Wie lustig, das sind sicher deine beiden Falten auf der Stirn, die sind ja bei dir sehr ausgeprägt.“

Ich fand es gar nicht mal so wahnsinnig komisch, aber mit Anfang 30 warf es mich nicht aus der Bahn. Mit den Jahren merkte ich nur, dass ich zunehmend aggressiver wurde, wenn eine Yogalehrerin mal wieder sanft ansagte: „Entspannt eure Stirn, weiche Stirn!“ Meine Stirn ist so weich, da kann man nicht mal ein Fünf-Minuten-Ei dran zerdeppern, ich bin so relaxt, dass ich manchmal mitten am Tag einschlafe, aber meine Denkerstirn bleibt davon völlig unbeeindruckt.

Mit Spritze zum ewigen Lächeln

Früher glaubte ich, dass die Frauen, die ich kenne, niemals eine Spritze an ihr Gesicht lassen würden. Dann gestand die Erste, dass sie vorhabe, sich „Happy Face“ machen zu lassen, eine Methode, die ihre Mundwinkel mithilfe von Hyaluronsäure irgendwie anheben sollten. Damit würde man immer glücklich aussehen. Sie zog mit beiden Zeigefingern ihre Mundwinkel hoch, um das Ergebnis für mich zu simulieren. Sie sah aus wie Chucky die Mörderpuppe. Ich schlug naiv vor: „Aber vielleicht reicht es ja auch, wenn du öfter mal lachst.“

Wenig später erzählte eine andere, dass sie in der Mittagspause kurz beim Hautarzt gewesen war und es ja echt nur gaaanz minimal sei, und zum Beweis, dass man mit Botox nicht zwangsläufig wie Carla Bruni aussehen müsse, kräuselte sie ihre Stirn. Es funktionierte noch, und vor allem sah sie fantastisch aus. Besser als sonst, eigentlich doch nur so, als sei sie gerade aus dem Urlaub gekommen. Ich hingegen hatte tatsächlich grad drei Wochen Apulien hinter mir und sah aus wie ein braun gebranntes Wrack.

„Haben Sie Stirnfältchen?“

Um zu begreifen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, muss man nicht weit gehen. Es reicht vollkommen aus, einen unverbindlichen Beratungstermin in einer Schönheitsklinik zu vereinbaren. Die Empfangsdame am Telefon fragt freundlich: „Haben Sie Stirnfältchen?“ Ich antworte: „Äh, ja, das könnte man so nennen.“

Sie: „Okay, dann sollten wir vorsichtig die Mimik lahmlegen!“

In Wahrheit habe ich keine Fältchen, sondern seit ich denken kann zwei horizontale Krater auf der Stirn, die auch dann sichtbar sind, wenn ich in meinem Inneren weder kritisch noch böse, sondern ausgeschlafen und glücklich bin. Das sei genau das Problem, sagt der Doktor mit doppeltem Doktortitel im weißen Kittel, nachdem er mich herzlich und ohne eine Miene zu verziehen begrüßt hat.

Wir sitzen uns gegenüber, nur sein überdimensionaler Schreibtisch trennt uns, als er schließlich fragt: „Was stört Sie denn an Ihrem Gesicht?“ Ich überlege eine Weile. Er hat es wohl eilig und unterbricht mein Schweigen: „Soll ich Ihnen mal sagen, was mich stört?“

„Ihre Stirn stört mich!“

„Äh ja?!“ „Ihre Stirn, die stört mich!“ Er sagt es fast wütend. Es sei nun mal leider so, dass der erste Eindruck zähle. Ich wende ein: „Ja, meine Mimik, das war schon immer so …“ Er unterbricht mich gereizt: „Sehen Sie, jetzt, wenn Sie sprechen, wird es noch deutlicher!“ Unglücklicherweise habe man in Studien herausgefunden, dass der Blick des Gegenübers immer von oben nach unten wandert, man bliebe also sofort da oben an meinem Raffrollo hängen. Und dann habe man keine Chance mehr. „Wenn Sie also auch mal so eine spiegelglatte Stirn haben möchten wie ich und 350 deutsche Euros übrig haben, mache ich das gerne mit Ihnen zusammen.“

Nein, sonst habe er nichts weiter an mir auszusetzen, aber er versichert mir, dass ich mit 90-prozentiger Sicherheit zu den 90 Prozent der Frauen gehören werde, die immer wieder zu ihm kommen. Vielleicht habe ich die Prozentzahlen aber auch im Nachhinein etwas durcheinandergebracht. Mit tausendprozentiger Sicherheit kann ich allerdings sagen: Selbst wenn dieser Mann der letzte auf der Welt mit einem kleinen Botoxvorrat in seinem Keller wäre, würde ich mir lieber ein Bein abhacken lassen, als mein hübsches Gesichtchen in seine Hände zu legen. Als er die Zweifel auf meiner Stirn geschrieben sieht, fügt er zum Abschied hinzu: „Frau Kaloff, Botox ist keine Reise zum Mond!“ Ja, die dauert sicher auch länger: Exakt nach acht Minuten stehe ich wieder auf der Straße.

Das ist doch unlauterer Wettbewerb

Der lateinische Begriff Dignitas bedeutet Würde und bezeichnet die Eigenschaft, eine einzigartige Seinsbestimmung zu besitzen, die jeden Menschen von allen anderen Menschen unterscheidet. Seit es die Möglichkeit gibt, seine Seinsbestimmung optisch lahmzulegen, unterschieden sich die Menschen zumindest äußerlich nicht mehr ganz so drastisch. Irgendwann fiel mir auf, dass die Frauen in meinem Alter kaum mehr so aussehen wie Frauen in meinem Alter. Das ist unlauterer Wettbewerb, keine Mittvierzigerin trägt doch eine fette Hip-Hop-Kette um den Hals, die sagt: Ich sehe besser aus als Susanne Kaloff, weil ich eine Portion Nervengift in meiner Visage habe.

Meinen zweiten Termin habe ich deshalb bei einer Dermatologin. Sie trägt auch Doktortitel und Kittel, aber ihre Augen lachen. Ich spreche sie auf Hyaluron an, den naturidentischen Wirkstoff, der mich weniger ängstigt als Botulinumtoxin Serotyp A. Mit diesen Hyaluronfillern kann man Volumenverlust, Nasolabial- bis Plisseefalten auffüllen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass man es für die Stirnregion nicht gerne verwendet, weil es sich durch starke Mimik, die ja dann noch astrein funktioniert, zu leicht wegmassiert. Wegmassiert? „Na ja, es kann passieren, dass sich das Gel unter der Haut verschiebt und sich auch die Falten verschieben.“

Übersetzung: Ich hätte dann unter Umständen vier statt zwei Striche unterm Pony. Aber an meiner Nasolabialfalte könne man prima was mit einer homöopathischen Dosis Filler machen. Als ich einwende, dass ja die linke Falte tiefer ist als die rechte, sagt sie: „Die Natur ist asymmetrisch.“ Ich könnte sie dafür küssen.

Würde ich mich selbst im Stich lassen?

Im Fahrstuhl nach unten fällt mir ein Zitat von Lauren Bacall ein: „I think your whole life shows in your face and you should be proud of that.“ Man hat ja immer die freie Wahl zwischen Selbstachtung und Selbstverwerfung, es bringt einem keine Schönheit ein, hart mit seinem Spiegelbild ins Gericht zu gehen, und ich glaube auch nach wie vor, dass Schönheit durch Ausgeglichenheit und den liebevollen Blick auf sich selbst entsteht. Aber wäre dieser Blick womöglich noch gütiger, wenn man seine Fassade subtil manipuliert hat? Oder ist es Hochverrat an sich selbst? Meine größte Angst ist nicht, dass Botox nun mal unumstritten ein Gift ist, sondern, dass ich mich selbst im Stich lassen würde. Zu viel Tiefe verträgt sich wohl nicht so gut mit einer glatten Oberfläche.

Die philosophische Schrift „Über Anmut und Würde“ von Friedrich Schiller erschien 1793. Schiller beschreibt darin, wie sich die geheimsten Rührungen der Seele auf der Außenseite des Körpers offenbarten. Im Wartezimmer einer weiteren Beautyklinik finde ich eine Abbildung zweier Frauen, die eine zeigt ein V-förmiges Gesicht, die andere ein A-förmiges. Beim V weise die Gesichtskontur nach oben, ein Zeichen für Jugend. Beim A deutlich nach unten.

Was bei diesem Vergleich ignoriert wird, ist die sehr offensichtliche Tatsache, dass die Dame mit dem abgesackten A eine Seniorin ist und nach einem langen Leben voll geheimster Rührungen doch wohl das Recht hat, nicht mehr wie ein euroasiatischer Twen mit Mandelaugen aussehen zu müssen.

Plötzlich bin ich doch beim Botox

Der renommierte Arzt erzählt zur Begrüßung, dass er gerade frisch aus dem Urlaub kommt, ich denke im Stillen: Alter, die Art von Urlaub kenne ich, das Traumland fängt mit B an und endet mit X. Dann rollt er seine beeindruckende Vita vor mir aus und fragt, wie viel ich als Teenager, wie viel in der Schwangerschaft wog, ob ich rauche, was ich arbeite und warum ich hier bin. Ich sage: „Auf keinen Fall will ich Botox!“ Er lacht. Und nimmt sich Zeit, viel Zeit, wir plaudern und lachen zusammen, er ist weder arrogant noch sieht er so gefroren aus wie Mickey Rourke. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Ich vertraue ihm immer mehr, wie ein Rehkitz, dem man ein paar Bröckchen ausgestreut hat.

Ohne es zu merken, sind wir plötzlich doch beim Botox, mit einer Minidosis für 100 Euro könne er meine Stirn sanft entspannen, das würde mir sicher guttun, weil es doch auch ermüdend ist, immer so alarmiert zu gucken. Er legt seine braune Stirn in Falten und sagt: „Ich habe das auch drin!“ Ich müsse ihm nur vertrauen, wie das seine Patienten, unzählige Promis, ja selbst Grünen-Politiker seit vielen Jahren tun.

Als ich seine Praxis nach einer Dreiviertelstunde rotbackig verlasse, bin ich sicher, dass ich das einfach mal ausprobieren werde, ist doch kein großes Ding, Mensch, das machen doch alle, du kleiner faltiger Angsthase. Den Rest des Tages straffe ich mein Gesicht mit einer Hand, mit der anderen versuche ich ein Handyfoto zu machen.

Viel Schatten, viel Licht

Beim Einschlafen fallen mir seine Worte wieder ein: „Die Schatten um Ihre Mundwinkel sind schon recht tief, das wird mit der Zeit immer deutlicher werden, da sollten Sie auch drüber nachdenken.“ Und später könne man dann auch noch mal über mehr Volumen in den Wangen sprechen, aber das habe noch Zeit.

Keine Ahnung, was in der darauffolgenden Nacht genau passiert ist, aber als es hell wurde, bin ich aufgewacht. Ich habe mich vor den Spiegel gestellt, mir fest in die Augen geblickt, mein Gesicht in beide Hände genommen und laut gesagt: Wo viel Schatten ist, ist auch immer ganz viel Licht.

 

Adresse der Quelle:

www.welt.de

Apr 20 2014

Biologische Kosmetikprodukte:

„Allergiegetestet“, „dermatologisch getestet“, „Natur“, „bio“ – Aufdrucke wie diese machen sich auf der Verpackung von Kosmetika gut, verraten aber nicht wirklich etwas darüber, wie „bio“ der Inhalt tatsächlich ist. Denn für das, was man als Naturkosmetik bezeichnen darf, gibt es keinerlei gesetzliche Vorgaben. Für den Verbraucher ist es daher nicht leicht, sich in dem Dschungel von Naturprodukten und deren Etiketten zurechtzufinden.

Pseudo-Naturkosmetik

Frische, grüne Blätter, Tautropfen, appetitliche Früchte: Viele Kosmetikfirmen werben mit Bildern und Farben für ihre Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe vermuten lassen. Doch wie Ökotest in Ausgabe 11/2011 festgestellt hat, besteht solche Pseudo-Naturkosmetik vor allem aus Chemie: Meist ist nur eine Minidosis Natur enthalten, die auf der Zutatenliste der Produkte ganz hinten aufgeführt ist. Vielen Marken sind dazu noch künstliche Farb- und Duftstoffe beigemischt, etliche der verwendeten Stoffe sind umstritten. Wer echte Naturkosmetik kaufen will, sollte darauf achten, dass das Produkt mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet ist. Read more »

Apr 15 2014

Kosmetik aus dem Kühlschrank: Pflegetipps für Haut und Haar

Kosmetik zum Selbermachen: Avocados sind gut für Haut und Haar.

Gute und natürliche Pflege für Haut und Haar muss nicht immer teuer sein. Denn Fältchen, Spliss und Orangenhaut kann man auch mit einfachen Zutaten aus dem Kühlschrank bekämpfen. Wir verraten, wie Sie wirkungsvolle Kosmetik selbst herstellen.

Pflege für jeden Haartyp

Für jeden Haartyp gibt es das passende Hausmittel, das unser Haar mit den nötigen Nährstoffe versorgen kann. Ein Spülung aus Bier oder Kamillentee beispielsweise verleiht dem Haar Festigkeit und Glanz. Naturjoghurt vermischt mit Ei gibt dem Haar viel Feuchtigkeit und wertvolle Nährstoffe. Auch Packungen aus Avocado in Kombination mit verschiedenen Ölen, wie Oliven- oder Rapsöl und Eigelb schonen das Haar perfekt. Die enthaltenen Vitamine A, D und E pflegen glanzlose Spitzen und splissiges Haar. Dazu müssen Sie die Avocado gut pürieren und zwei Eigelb sowie einen Teelöffel Olivenöl unter die Paste mischen. Anschließend in den Haarspitzen verteilen, 15 bis 20 Minuten einwirken lassen und gründlich auswaschen, sonst wird das haar fettig. Read more »

Sep 04 2013

5 Tipps für gute Laune – garantiert mit Sofort-Effekt

Das Wetter wird schlechter, die Tage kürzer und der Sommerurlaub liegt auch schon einige Wochen zurück. Kein Wunder also, dass die sommerliche Hochstimmung langsam verfliegt. Wir haben fünf Tipps für Sie, mit denen Sie Ihre Laune garantiert heben und dem nahenden Herbst ein Schnippchen schlagen!

1. Sport

Gerade an regnerischen Abenden scheint die Couch eine verlockende Alternative. Rappeln Sie sich trotzdem auf und drehen Sie eine Jogging-Runde im Park. Read more »

Aug 15 2013

Naturkosmetik: Wie viel Bio steckt drin?

Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin! Das gilt zumindest für Lebensmittel. Doch was ist mit Naturkosmetik? Halten die Inhaltsstoffe das, was der Name verspricht? Nicht immer. Verbraucherschützer sind alarmiert, denn oft enthalten angeblich natürliche Cremes genauso viel Chemie wie konventionelle Produkte. Read more »

Jul 17 2013

Natürliches Geheimmittel sorgt für schönes Haar

Er verleiht Salaten ihre Würze, reinigt den Küchenboden und soll sogar Fieber senken: Essig gilt als wahres Wundermittel. Aus dem Küchenhaushalt ist er deshalb kaum noch wegzudenken. Und auch in der Kosmetik wird das Naturprodukt immer bedeutender. So soll verdünnter Apfelessig den Haaren einen seidigen Glanz verleihen und gereizte Haut wieder geschmeidig machen. Was Essig noch so alles kann und wie Sie die Naturkosmetik ganz einfach selbst herstellen. Read more »

Jul 04 2013

Wo findet man gute Beauty- und Schönheitstipps?

Heute werden ein paar Seiten vorgestellt auf denen man Informationen rund um die Schönheit finden kann. Es gibt viele Informationen und Schönheitstipps zum nachlesen und um sich Anregungen einzuholen. Neben praktischen Tipps, die man im Alltag anwenden kann, gibt es auf den folgenden Seiten auch viele News zu den aktuellen Trend in Promi-Kreisen und was die aktuellen Mode-Designer gerade ausgeheckt haben. Read more »

Jul 02 2013

Anti-Aging-Studie: Schönheitschirurgie

Keine Frage, in Sachen Schönheitschirurgie sind uns die Amerikaner weit voraus. Doch wie steht es mit der Akzeptanz von Beauty-OPs in Europa? Welche Nation die Anti-Aging-Methoden vom Arzt gerne in Betracht zieht und wer sie eher verhalten aufnimmt, verrät uns eine Studie.

Melanie Gutbier

 

Immer wieder wird diskutiert, wie weit sich Schönheits-OPs schon als normales Beauty-Treatment durchgesetzt haben. Sind die Südeuropäer Fans der plastischen Chirurgie? Oder haben etwa die Skandinavier eher die operierten Näschen vorn? Die Online-Partnervermittlung eDarling wollte es genau wissen und hat 2.827 ihrer Mitglieder aus sieben Nationen befragt und einen Ländervergleich gemacht. Read more »

Jun 14 2013

Haut: In 15 Minuten jünger aussehen

Besonders am Morgen wünschen sich viele Frauen ein junges und frisches Aussehen und das am besten in kürzester Zeit. Sie denken, das ist unmöglich? Nicht mit der richtigen Pflege und ein paar einfachen Tricks. Denn kleine Schönheitsfehler kann man gekonnt kaschieren.

 

In 15 Minuten frischer wirken

Zuerst muss der Kreislauf in Schwung kommen. Tauchen Sie die Unterarme und das Gesicht in kaltes Wasser. Das macht nicht nur wach, sondern kurbelt auch die Durchblutung der Haut an. Dadurch wirkt der Teint gleich viel frischer. Auch von innen wird jetzt Wasser benötigt: Trinken ein großes Glas Wasser, bevor Sie zum Wachmacher Kaffee greifen. So sind die Wasserspeicher wieder aufgefüllt. Read more »

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