Posts tagged: Frauen

Mrz 07 2016

7 Fallen, in die Freizeit-Psychologen tappen können

Als Frau muss man nicht Psychologie studiert haben, um eine Meinung zu sensiblen Themen zu haben. Und so werden in Freundinnen-Runden die Tiefen und Höhen des Lebens durchanalysiert – gern mit dem passenden Rat, den man irgendwo aufgeschnappt hat. Das brauchen Frauen einfach.

Aber so nett es auch ist, anderen zur Seite zur stehen. Nicht jedes Gespräch tut auch gut. Denn die Ratschläge, die wir anderen so vehement geben, beziehen sich oft auf Schwächen, mit denen wir selbst zu tun haben. Wir projizieren sie auf andere.

Hobbypsychologen sollten sich daher immer bewusst sein, dass sie nicht neutral sind – und nicht Psychologie studiert haben.

Damit man trotzdem nicht auf die vielen Gespräche mit Freundinnen verzichten muss, kommen hier unsere Tipps:

1. Man kann auch falsch liegen

Der Naturforscher Isaac Newton hat einmal gesagt: „Ich kann die Bewegungen der Himmelskörper berechnen, aber nicht die Verrücktheit der Menschen.“ Will heißen, jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat andere Probleme. Deshalb können Pauschaltipps auch nicht jedem helfen. Das darf man nicht vergessen.

2. Aus der Ich-Perspektive sprechen

Da Hobbypsychologen sich nie, wie gesagt, hundertprozentig in die Gefühlswelt der anderen einfühlen können, sollten ihre Ratschläge klar aus der Ich-Perspektive formuliert werden. Das gibt dem anderen die Möglichkeit, selbst abzuwägen, was er davon annehmen möchte oder nicht. Alles andere geht in die Richtung Manipulation. Also immer so anfangen: „Ich glaube/denke/empfinde das Problem so …“

3. Vorsicht vor Stigmatisierung

Eine Freundin heult sich aus und der andere resümiert: „Oh, das hört sich so an, als hättest du eine Depression.“ Bei solchen Begriffen sollte man vorsichtig sein. Erstens kann eine Diagnose nur ein Facharzt stellen und zweitens wertet das den Gesprächspartner in diesem Moment ab, weil bestimmte Wörter wie „Depressionen“ heute negativ besetzt sind. Wer ernsthaft besorgt ist, sollte den anderen ermutigen, das Gespräch bei einem Arzt zu suchen. Aber nicht die Stimmung noch weiter in den Keller treiben.

4. Wer Ratschläge gibt, muss auch Ratschläge annehmen können

Die Probleme haben nur die anderen? Wohl eher nicht. Wer gern andere queranalysiert, muss auch annehmen können, wenn man selbst unter die Lupe genommen wird.

5. Sich nicht über den anderen stellen

Niemand sollte von oben herab einen Ratschlag erteilen. Das führt nicht dazu, dass andere einem vertrauen. Außerdem ist es ein Zeichen von Respekt, dem Gesprächspartner auf Augenhöhe zu begegnen.

6. Nicht zu schnell urteilen

Kein Therapeut würde sich die Probleme seiner Patienten anhören und nach drei Sätzen bereits unterbrechen. Obwohl sie wahrscheinlich wirklich häufig ähnlich gelagerte Probleme hören. Das sollte man auch im Privatleben nicht vergessen. Es braucht Zeit und Geduld, um einen anderen Menschen wirklich zu verstehen.

7. Den anderen sprechen lassen

Oft brauchen Freundinnen und/oder der Partner gar keinen Rat. Sie möchten ihren Frust einfach nur erzählen dürfen. Und diese Chance sollten wir ihnen auch geben. Besonders interessante Sätze entstehen übrigens oft, wenn man es aushält, in „Lücken“ zu schweigen. Wenn der Gesprächspartner eine Pause macht, wir ihn aber nicht unterbrechen. Danach öffnet der andere oft sein Herz, weil er Zeit hatte, seine Gedanken zu sammeln.

Gesichtet:

http://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/hobby-psychologen-tipps-1270666

Feb 07 2016

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

„Schön, leicht, authentisch und entspannt“, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. „München for Women“ kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch „München for Women“ will etwas anderes.

„Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide“, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie „Vogue“ oder „Elle“ zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

„Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen“, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? „Sie liebt ihre Stadt abgöttisch“, fällt Adler als erstes ein. „Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.“

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: „Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen“, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in „München for Women“, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

„Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien“, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe „immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee“ und sei auch so „weich, erfüllt und heiter“. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Jul 13 2013

WHO schlägt Alarm – Schläge, Missbrauch: Jede dritte Frau erlebt Gewalt

Einer Studie der Weltgesundheitsorganisation zufolge werden weltweit viel mehr Frauen Opfer körperlicher Gewalt als bisher vermutet. Jede dritte Frau. Die WHO spricht von einem „epischen Ausmaß“.
Sexuelle und andere körperliche Gewalt gegen Frauen geschieht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge viel öfter als bislang vermutet: Weltweit erleiden etwa 35 Prozent aller Frauen – mehr als jede Dritte – Prügel, Vergewaltigungen, sexuelle Nötigungen oder andere Taten, wie aus der ersten systematische Datenerhebung zu diesem Problem hervorgeht.

„Gewalt gegen Frauen ist ein globales Gesundheitsproblem von epidemischem Ausmaß“, erklärte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan zu dem Report am Donnerstag in Genf. „Zugleich sehen wir, dass das Gesundheitswesen mehr für Frauen, die Gewalt erfahren, tun kann und tun muss“, sagte Chan. Read more »

Mai 28 2013

Behandlung von Cellulite

Cellulite macht sich durch Dellen zumeist an Oberschenkeln, Po und zum Teil auch am Oberarm bemerkbar. Auslöser der Dellen ist das Ansammeln von Stoffwechselschlacken im Bindegewebe. Dass Cellulite hauptsächlich bei Frauen entsteht liegt am Aufbau der weiblichen Haut. Anders als beim Mann ist die weibliche Ober- und Lederhaut dünn und das Bindegewebe nur sehr locker, um sich so während einer Schwangerschaft flexibel anpassen zu können. Aufgrund dieser Eigenheit des Bindegewebes drücken sich die Fettzellen, wenn zu viel in ihnen gelagert wird, nach oben durch und die typischen Dellen werden sichtbar. Read more »

Jun 25 2012

Deutscher Bundestag: Opposition fordert mehr Frauen in Führungspositionen im Wissenschaftsbetrieb

Berlin: (hib/ROL) Frauen sind in Wissenschaft und Forschung vor allem in Leitungsfunktionen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Zwar lassen sich in den letzten Jahren einige Fortschritte feststellen, doch ist die Entwicklungsdynamik zu langsam und die Ergebnisse sind unbefriedigend, finden die Oppositionsfraktionen aus SPD, der Linken und den Grünen. In ihrem Antrag „Frauen in Wissenschaft und Forschung – Mehr Verbindlichkeit für Geschlechtergerechtigkeit (17/9978) fordern sie, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen verbindlich zu verpflichten, Zielquoten zu bestimmen. Die Nichterfüllung soll Konsequenzen in der regulären Mittelvergabe haben. Read more »

WordPress Themes